Mit Pillen gegen die Angst?

Mit unserer Willenssteuerung, zu der Selbstkontrolle, Selbstbeherrschung und Selbstdisziplin gehören sind wir prinzipiell in der Lage Einfluss zu nehmen auf das, was unser Bewusstsein beschäftigt. Auf der anderen Seite kennen wir die Erfahrungen, wenn wir unabsichtlich durch (lästige) Gedanken, Erinnerungen, innere Bilder “im Kopf” beeinflusst werden. Emotionen und Vorstellungen können wie aus dem Nichts in unser Wachbewusstsein (gegen unseren Willen) eindringen, sich aufdrängen und uns in Stress versetzen. Starke Affekte können also unseren kontrollierenden Willen umgehen. Starke Angst und Bedrohungen lösen einen Überlebensmechanismus, eine reflexhafte Rettungsautomatik aus. Das System Mensch wird auf Kampf oder Flucht hochgefahren und andere Wahrnehmungen, die die Reaktionen beeinträchtigen würden, werden ausgeschaltet. Eine bewusste Lenkung der Aufmerksamkeit ist also auf ein mittleres Erregungsniveau angewiesen – es herrschen fließende Übergänge zwischen bewussten und unbewussten Vorgängen. Je heftiger die traumatischen Erlebnisse und ihre Folgen, desto schwerer ist es ein Bewusstsein über eigene Zusammenhänge und bewusste Kontrolle wieder zu erlangen.

Es ist eine Tatsache, mit Hypnotherapie (Hypnose) Verdrängtes, Vergessenes und nicht Bewusstes zu bearbeiten und in die Biographie einzuarbeiten, um lästige Gefühlsimpulse oder sich aufdrängende Vorstellungen, (Zwangs-) Gedanken oder Symptome zu eliminieren.

Weitere Informationen auf www.ortho-coaching.de

 

 

 

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