Migräne – die wahren Ursachen

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Immer wieder werden Sendungen und Informationen bzgl. Migräne ausgestrahlt . Von dieser Krankheit, wenn man sie als solche bezeichnen möchte, sind ca. 10 Mio. Deutsche betroffen. Das fatale an diesen Kopfschmerzen ist, dass sie regelmäßig wiederkehren. Die Psychiatrie, deren Ausbildungen sich seit 50 Jahren kaum geändert haben (siehe Elektroschocks für Depressive), versucht immer wieder die Migräne entweder als Gendefekt zu beschreiben oder als pathologischen Hirnstoffwechsel. Wir wissen aber, wissenschftlich nachgewiesen (s. J. Bauer), dass Gefühle die Gene steuern, sozusagen an und ausschalten und daher dort, in den Gefühlswelten eines betroffenen Menschen nachgeforscht werden sollte. Medikamente lindern nur das Symptom mit all seinen Nebenwirkungen. Bei den Klienten die mir begegnet sind und auch bei denen in der Öffentlichkeit, die Migräne haben, ist einiges auffällig. Entweder liegen große Belastungen im Hintergrund, wie schwere seelische Verletzungen (“ich halte es im Kopf nicht mehr aus”) oder die Betroffenen haben einen sehr starken Perfektionismus (hat ja auch einen Grund), der dazu führt, dass es nach einer bestimmten Zeit zu einer “Überforderung” kommt und der Körper anzeigt “es ist genug” (auch nach anhaltendem Stress, der am Wochenende z. B. abfällt und die Migräne aufblühen lässt). Bei den Personalern dieser Welt sind “Migränepatienten” eine willkommene Arbeitnehmer Klientel, weil zuverlässig und belastbar.

Des Weiteren gibt es Menschen, die alles an sich heran lassen, weil sie keinen (seelischen) filternden Schutzwall haben, und oft nicht “Nein” sagen können (was meistens aus der Erziehung im Zusammenspiel mit den Eltern stammt ). Die Kinder dieser Eltern, die migränebelastet sind, zeigen oft gleiche Symptome des Kopfschmerzes, weil sie den Elternteil meinen zu entlasten, indem sie versuchen den Schmerz zu übernehmen. Wenn dann noch die selbsterfüllende Prophezeiung “Wetterfühligkeit” hinzukommt ist das Paket perfekt geschnürt. Mein Credo ist – wenn Migräne “normal” wäre hätte es jeder.

Was hinsichtlich Heilung oft eine nachgewiesene Linderung verschafft ist, dass diese Menschen Entspannungsmethoden lernen. In meiner Praxis verhält es sich so, dass meine Klienten “immer” (im Unbewussten Anteil) eine Ursache finden, der oder die Auslöser für das entsprechende Verhalten (Perfektionismus, nicht Nein-sagen können, keine Abgrenzung,…) ist und die Kopfschmerzen bedingen. Der Körper schaltet bei Überlast sozusagen den Schmerz an, um denjenigen zu einer Pause zu zwingen. Oft sind es nur 1 – 2 Sitzungen und die Klienten gehen beschwerdefrei in ein “neues” Leben. Das bestätigt nicht nur meine Ansicht, dass man mit Reden allein nicht an die ursprünglichen Ursachen gelangt. Allerdings, muss jeder selbst entscheiden, ob und wie lange er/sie das noch ertragen möchte. Noch Fragen? Einfach per Mail oder Telefon!

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